Herkunftssprachlicher Unterricht

 

Für Kinder und Jugendliche ohne hinreichende Deutschkenntnisse steht das Erlernen der deutschen Sprache an erster Stelle aller Unterrichtsziele. Doch auch die mitgebrachten Herkunftssprachen und die Kultur der Herkunftsländer sind Teil der Identität dieser Kinder oder Jugendlichen und für ihre Persönlichkeitsentwicklung von besonderer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10, die zweisprachig in Deutsch und einer anderen Sprache aufwachsen, können sich zum herkunftssprachlichen Unterricht anmelden.

 

Der Unterricht findet meistens am Nachmittag statt und umfasst in der Regel 3 bis 5 Stunden in der Woche.

 

Zurzeit gibt es im Kreis Olpe Angebote zum herkunftssprachlichen Unterricht in den Sprachen: Albanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch,

 

Albanisch:

  • Finnentrop, Verbund-Grundschule Lennetal, Teilstandort Finnentrop
  • Lennestadt, Agatha-Schule, Teilstandort Altenhundem
  • Wenden, Katholische Grundschule Gerlingen
     

Griechisch (Der Unterricht in Griechisch findet momentan nicht statt. Bei Bedarf werden neue Gruppen eingerichtet.):

  • Attendorn,
  • Olpe
     

Italienisch:

  • Attendorn, Sonnenschule Teilstandort Attendorn
  • Attendorn, Gemeinschaftshauptschule Schwalbenohl
     

Polnisch:

  • Attendorn, Hanseschule Attendorn
  • Finnentrop, Verbund-Grundschule Lennetal Teilstandort Finnentrop
  • Lennestadt, Agatha-Schule Teilstandort Altenhundem
     

Russisch:

  • Attendorn, Hanseschule Attendorn
  • Lennestadt, Agatha-Schule Teilstandort Altenhundem
  • Olpe, Gemeinschaftsgrundschule Hakemicke
     

Spanisch:

  • Attendorn, Sonnenschule Teilstandort Attendorn
     

Türkisch:

  • Attendorn, Gemeinschaftshauptschule Schwalbenohl
  • Finnentrop, Verbund-Grundschule Lennetal Teilstandort Finnentrop
  • Finnentrop, Gemeinschaftshauptschule Finnentrop
  • Lennestadt, Franziskus-Grundschule Standort Meggen
  • Olpe, Gemeinschaftsgrundschule Hakemicke
     

Das Angebot kann bei Bedarf erweitert werden, wenn sich  genügend Schüler finden. Das heißt, man kann sich auch anmelden, wenn der herkunftssprachliche Unterricht nicht in der eigenen Sprache angeboten wird und kommt dann auf eine Warteliste.

Die Anmeldung erfolgt an der Regelschule des Kindes. Anmeldeformulare können Sie im Sekretariat der Schule anfordern oder den Lehrer für herkunftssprachlichen Unterricht fragen. Die Anmeldung ist freiwillig, verpflichtet jedoch für die regelmäßige Teilnahme für ein Jahr.